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26.05.2019 • 5 min.

An jedem verdammten Montag…

pretty on point • retouching • post production • düsseldorf

Ich bekenne: Ich glaube an die Zukunft des Montags. Ich gehe sogar noch weiter. Ich bin überzeugt, dass der Ruf des Montags gerettet werden kann, indem immer mehr Anhänger der unglaublichen Bewegung „Arbeite in einem Job, den Du liebst und Du wirst dem Montag entgegen fiebern“ werden. 

Worauf will ich in Gottes Namen hinaus? 

Hier muss Steve Jobs wie so oft herhalten und ich zitiere ihn mit einem seiner berühmtesten Sätze: „Wenn heute der letzte Tag meines Lebens wäre, würde ich das machen wollen, was ich heute machen werde?“. Und wenn er diese Frage zu häufig hintereinander mit NEIN beantwortet hat, änderte er etwas. 

Meine Reise begann zu einem echt schlechten Zeitpunkt.

Als ich an diesen Tag in meinem Leben kam, schien die Sonne. Es kam mir beinahe ironisch vor, wie mich die Sonne frech angrinste, obwohl es mir doch gerade schrecklich ging. Ich hatte gerade eine schwere Meningitis überstanden und war nach diesen 8 Wochen irgendwie nicht mehr der Alte. Mein sonniges Gemüt war einem müden, pessimistischen Skeptiker gewichen, der alles in Frage stellte. ALLES. 
Wenn ich heute darüber nachdenke, brauchte ich (wie so viele andere) ein deutliches Signal, um meine aktuelle Situation zu überdenken und Dinge klarer zu sehen. Als mein Körper versagte, wurde mein Verstand umso wacher. Ich hatte enorm viel Zeit, denn ich durfte nur liegen und kein elektrisches Gerät nutzen. Das schränkt die Ablenkungsmöglichkeiten exorbitant ein, wie Du Dir denken kannst.

Wenn Selbständigkeit nur ein Teil des ganzen Traums ist.

Der Ironie an der Geschichte war: Ich hatte mich bereits selbständig gemacht und war meinem „vordergründigen Traum“ gefolgt. 
Doch leider hatte ich nicht sehen wollen, dass nicht die Art Direktion meine berufliche Passion ist, sondern mein „Dauer-Hobby“ Photoshop. Meine kleine Spielwiese war mein Traum und eigentlich hatte ich mich nur von einem festangestellten zu einem selbstständigen Art Direktor gemausert. Ohne in Frage zu stellen, ob mich die Tätigkeit in Zukunft glücklich macht. Darauf kam ich gar nicht. Ich hatte geglaubt, dass mich alleine die Selbständigkeit für immer und für alle Zeiten heiter und vergnügt machen würde.

Wie finde ich mein „Why“?

Und ich änderte es. Als ich dann freier professioneller Retuscheur war, fühlte es sich gut, doch auch nach ein paar Jahren noch immer nicht ganz richtig an. Besser als vorher, doch unfertig. Die Bildbearbeitung erfüllte mich, doch ich war als Einzelkämpfer stets getrieben und in Alarmbereitschaft.
Dieter Lange hat es in seinem Vortrag „Warum arbeitest Du eigentlich“ scharfsinnig und kompakt zusammen gefasst. Es geht um den übergeordneten Sinn und nicht darum, die Zeit bei der Arbeit mit „freizeitorientierter Schonhaltung“ rumzukriegen. 

Was fehlte mir noch zu meinem Glück? 

Seit ich mit meinen Partnern pretty on point gegründet habe, weiß ich, dass es mehr als Selbständigkeit und meine wirkliche Passion ist. Es ist die exponentiell gesteigerte Leistungsfähigkeit im Team, die familiäre Gemeinschaft, die faire Arbeitsteilung, das kommunikative Miteinander, der professionelle Austausch zwischen Gleichgesinnten, die ständige Inspiration und die Möglichkeit für jeden Freiräume für die kleinen Verrücktheiten im Leben zu schaffen. Und natürlich den Tiefkühler immer komplett Oberkante Unterlippe voller Eis zu haben. 
Jeder Montag ist seitdem ein Tag voller Entwicklungsmöglichkeiten, Spaß und passionierter Arbeit mit meiner beruflichen Familie.

Und diese neue Bewegung? 

Kann die was? Woran erkennt man die Anhänger dieser Gruppierung? Sie sind zwischen 20-99 Jahre alt, weiblich oder männlich, haben ein intensives Leuchten in ihren Augen und wissen, dass sie wahre Glücksschweinchen sind.

Hier ein kleiner Auszug von Menschen und Büchern, die mich inspirierten und inspirieren:

Text: Jan Wischermann, Anna Wischermann
Bildnachweis: Photo by Tj Kolesnik on Unsplash

Dieter Lange mit seinem Vortrag: „Warum arbeitest Du eigentlich?“

we are pretty on point – changing the retouching game since 1994.

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