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20.08.2019 • 5 min.

Hey, hier kommt Alex!

Pretty On Point • Jan Wischermann • Game Of Creativity • Interview mit Dr. Alexander Steinforth • Fortuna Düsseldorf • Foto: ©W&V/M. Kroll

Alex = Dr. Alexander Steinforth, Direktor für Geschäftsentwicklung, Strategie, Marketing und Digitales bei Fortuna Düsseldorf

Auch an alle Blog-Leser: Herzlich Willkommen zu der zweiten Staffel von „GAME OF CREATIVITY – THE CREATIVE INDUSTRY RADIO“. In dieser Episode habe ich Dr. Alexander Steinforth, Direktor für Geschäftsentwicklung, Strategie, Marketing und Digitales bei Fortuna Düsseldorf zu Gast. Ein Gespräch über eine schweißtreibende Jugend, die frühe Liebe zum Fußball, den Weg über Berlin und Manchester zurück nach Düsseldorf. Und natürlich darüber, was es bedeutet die Fortuna-DNA sowie eine neue Marketing- und Kommunikationsstrategie in einem Traditionsverein einzuführen. Das Gespräch hat an mehreren Orten in und neben der Merkur-Spiel-Arena stattgefunden.

Wenn ihr mehr erfahren wollt, schaut einfach auf der Seite meines Podcasts vorbei: www.gameofcreativity.de. Das Interview findet ihr auch auf iTunes und Spotify. Hier findet ihr jetzt einen kleinen Auszug des Gespräches mit Alex.

Vergangenheit

JW: Hast Du einen Lieblingsmisserfolg oder sogar einen, der Dich an die Stelle gebracht hat, wo Du jetzt bist?

AS: Zum Einen ist es tatsächlich nicht so, dass ich durch`s Leben gelaufen bin und mir immer die Frage gestellt habe, was muss der nächste Schritt sein. Es war vielmehr so, dass sich die Schritte natürlich ergeben haben. Der Schritt in die Beratung war ein guter Start, aber ich hatte nie dauerhaft meine berufliche Zukunft dort gesehen. Deshalb war ich ganz froh, dass sich andere Optionen ergeben haben. Und so war es glücklicherweise immer bei den Wechseln, die ich gemacht habe. Es war auch nicht so, dass ich irgendwo total auf die Nase gefallen bin. Aber natürlich laufen berufliche wie private Dinge mal gut oder eben schlecht(er). Und ich glaube all diese Sachen haben Einfluss darauf, wer Du als Person im Endeffekt bist. Man muss auch mal mit Niederlagen und Misserfolgen umgehen und das klingt vielleicht abgedroschen, aber daran wächst man nun einmal. Und oftmals besser, als wenn alles reibungslos läuft. (…)

Gegenwart

JW: Du verantwortest bei Fortuna den aktiv gestalteten Wandel und Du bist dafür hierhin gekommen. Und seit Deinem Einstieg vor etwas über zwei Jahren ist natürlich sehr viel passiert. Unter anderem wurde die Fortuna-DNA definiert. Was war die Motivation dahinter dieses Thema so hoch aufzuhängen?

AS: Es war tatsächlich so, dass wir uns gefragt haben, was genau sind die Werte, was vereint uns, was wollen wir uns auf die Fahne schreiben. Ich als Fan kann Dir genau sagen, was die Fortuna ist, aber wenn Du 5.000 Fans fragst, sagt jeder etwas anderes. Das war das eine Problem. Und die andere Herausforderung war, dass sich dieses leicht Diffuse auch in der visuellen Darstellung widergespiegelt hat. Es ist wichtig ein Mal niederzuschreiben, wofür Du stehst. Du kannst nicht erwarten, dass jeder weiß „Aha, das ist Fortuna und dafür steht’s“. Du musst auch als Verein kämpfen, dass die Leute verstehen, wofür Du stehst. Das macht auch eine gewisse Attraktivität aus. Das sieht man an Vereinen, die eine hohe Identifikation herstellen konnten – sowohl mit ihren Fans als auch mit ihrer Stadt. (…)

Zukunft

JW: Was war die eine klare Lektion, die Du für Dich und Deine Zukunft gelernt hast in der Arbeit mit dem Profisport?

AS: Ich weiß nicht, ob es da die eine klare Lektion gibt. Aber ich habe beispielsweise leidvoll lernen müssen, was es heißt, dass Frühstück VERPFLICHTEND ist. Leider hatte ich gleich zwei Mal die Situation, dass ich ein Frühstück nicht habe wahrnehmen können. Beide Male – also letztes und dieses Jahr in Österreich im Trainingslager – da ich sehr früh am Morgen arbeiten mußte. In beiden Fällen bedeutete das 200 Euro Strafe – auf Spielerniveau. Was mir dann doch leichte Schmerzen bereitete. Das war eine klare Lektion, die ich gleich doppelt dort lernen mußte und mir in Zukunft sicher nicht ein drittes Mal passieren wird. (lacht) (…)

Text: Jan Wischermann, Anna Wischermann
Foto: ©W&V/M. Kroll

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