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03.09.2019 • 4 min.

Woodstock vs. Haldern Pop

Als Stefan vor einigen Wochen aus dem alten französischen Archiv unveröffentlichte Woodstock-Originale mitbrachte, waren wir – sagen wir es dezent – völlig aus dem Häuschen. Nicht, dass beispielsweise ich dabei gewesen oder gar geboren war. Aber auch ohne Zeitzeuge gewesen zu sein, hat man ein gewisses Gefühl dafür, was das für die Besucher der damaligen Zeit bedeutet haben muss/für Emotionen hervorgerufen haben muss. Die zwei Festivals in Zahlen:

Woodstock 

Geschätzte 400.000 Besucher 
32 Bands/Solokünstler

Haldern

Ca. 7.000 Besucher
77 Bands/Solokünstler

Und da zufällig gerade das Haldern Pop Festival vor der Tür stand, bestellten wir euphorisiert durch die inspirierenden Motive die Tickets. Das zur Vorgeschichte zu unserem kleinen Ausflug im August 2019.

Da ein Bericht über die drei Tage an dieser Stelle ausufern würde, konzentriere ich mich auf folgende drei Themen: Fotos, Musik und Kleinkinder.

Fotos

Nachdem wir uns das Fotopass-Bändchen besorgt hatten, ging es los. Die Motivwahl war durch die fast exakt 50 Jahre alten Vorbilder (15.-18. August 1969) klar umrissen und Stefan war mit seiner Ausrüstung fast nur noch im Fotograben und auf dem Gelände unterwegs und schoss ein Bild nach dem nächsten. Ich habe derweil an und zwischen den Bierständen nach dem rechten gesehen und spannende Motive ausfindig gemacht. Und es hat sich gelohnt. Wahnsinnsbilder kamen dabei raus, die wir größtenteils an einer anderen Stelle präsentieren werden.

Musik

Das Haldern Pop Festival ist bekannt auch vielen unbekannten Künstlern eine Bühne zu geben, die dort entdeckt werden und plötzlich durch die Decke gehen. Hier unsere hoffnungsfrohen Favoriten in Kürze und in chronologischer Reihenfolge: The Chats, Kadavar, Giant Rooks, Gewalt, Mona Enti Orchestra, Barns Courtney, Fontaines D.C., IDLES, James Leg, Michael Kiwanuka. Jeder einzelne dieser Acts war dieser Ausritt wert. Auf Spotify findet ihr die offizielle Haltern Pop 2019 Playlist – hier geht es lang: Link zur Playlist

Kinder

Da es auf dem Haldern Gelände eher familiär und unfassbar sauber zugeht, sieht man relativ viele Schwangere und Familien mit Säuglingen sowie Kleinkindern. Für mich war das zunächst ungewohnt, da ich bisher nur auf größeren Festivals war. Und dorthin verirrten sich meines Wissens eher vereinzelt Väter mit ihrem jugendlichen Nachwuchs. Was mich zunächst irritierte, fand ich nach einem Tag bemerkenswert und am zweiten richtig gut. Am dritten Tag hatte ich den Entschluss gefasst auch mal mit unserem Zwerg dorthin zu fahren und am vierten Tag brachte ich es meiner Frau bei. Ha. Haha. Ha.

Unser Fazit

Haldern ist super, aber eine Zeitreise ins Jahr 1969 an den White Lake würde uns doch reizen.

Es grüßen, Stefan und Jan

Text: Jan Wischermann, Anna Wischermann
Fotos: Stefan Kranefeld

we are pretty on point – changing the retouching game since 1994.

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