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12.11.2019 • 3 min.

Messages from water

pretty on point • retouching • post production • düsseldorf

Wasser ist eines meiner Lieblingselemente. Ich trinke Wasser wie bekloppt. Vergesse ich es, bekomme ich Kopfschmerzen und werde unkonzentriert. Sowohl in Studio als auch zu Hause haben wir für das Wasser aus dem Kran ein mehrstufiges Filtersystem, um es für den Körper aufzuwerten. Hingegen schwimmen finde ich so demi. Also Spaß im Wasser haben ok, aber ernsthaft schwimmen mit Kraulen und so. Nö. Über Bronze bin ich nie gekommen, glaube ich. Vielleicht hole ich das noch nach als Rentner. Oder auch nicht 😉

Über wen ich eigentlich berichten wollte, ist folgender Mensch: Dr. Masaru Emoto und seinem Buch „Messages from Water“. Ich bin über ihn – quasi gestolpert – auf der Suche nach Kristall-Motiven. Er war ein japanischer Parawissenschaftler und Alternativmediziner. Bis vor Kurzem hatte ich noch nie über ihn gehört oder gelesen. Und dann sah ich seine sensationellen Wasserkristall-Fotografien und wollte mehr wissen.

Mit seiner Erfindung der Wasserkristall-Fotografie gelang es dem japanischen Wasserforscher Dr. Masaru Emoto nachzuweisen, dass Wasser Informationen verschiedenster Art aufnimmt.

Aus seiner Forschung schlussfolgerte er: Da der menschliche Körper zu 70-80% aus Wasser besteht, ist die Sauberkeit und Qualität des Wassers für die Gesundheit des Menschen wichtig. Gut, man muss kein Wissenschaftler sein, um diesen Gedanken nachzuvollziehen und sogar selbst darauf zu kommen.

Gesundes Wasser bildet, wie Emoto herausgefunden hat, sechseckige Kristallstrukturen und krankes Wasser tut dies nicht. Gesund ist reines Quellwasser und Wasser, das mit Liebe behandelt wurde. Krank sind fast alle Leitungswasser, Wasser aus umgekippten Seen, Wasser, das Gifte enthält oder in die Mikrowelle gestellt wurde.

In den Jahren seiner Forschung wurden in seinem Labor über 10.000 Fotos von Wassertropfen unter dem Mikroskop gemacht. Einige davon hat er in seinem Bildband „Message from Water“ veröffentlicht.

Natürlich recherchierte ich weiter. Und auch er hat viele Kritiker. Einer davon ist Thomas Elsässer, Forscher am Max-Born-Institut in Berlin Adlershof. Er sagt: „Emoto ist durch seine Sprüche reich geworden, aber seine Ergebnisse sind nicht reproduzierbar.“ Würde man denselben Versuch zweimal machen, käme etwas völlig Unterschiedliches raus.

Aber es gibt auch viele Unterstützer seiner Thesen. Beispielsweise Bernd Kröplin, Professor für Luft- und Raumfahrt an der Universität Stuttgart: „Wasser besitzt die Fähigkeit, mit anderen Flüssigkeiten zu kommunizieren und auf menschliche Gefühle zu reagieren“.

Wie überall im Leben ist es so, dass es für jede These eine Gegenthese gibt. Fakt ist: Die Fotografien von Masaru Emoto sind eindrucksvoll. Ob Wasser negative Stimmungen speichert? Keine Ahnung. Ich persönlich glaube daran, dass sauberes Quellwasser besser für den Körper ist, als Kranwasser in so manchen Städten/Ländern. Das sagt mir mein normaler Menschenverstand. Wir sollten dafür sorgen, dass jeder Mensch die Möglichkeit erhält sauberes Wasser zu bekommen, egal, wo er lebt und welchen sozioökonomischen Hintergrund er hat.

Text: Jan Wischermann, Anna Wischermann
Foto: Erda Estremera on Unsplash

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