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07.08.2019 • 5 min.

pretty fucking happy

Soll man lieber Experten an sein Corporate Design lassen oder es selbst als professioneller Amateur gestalten? Gute Frage. Und wenn man sie so hört, denkt jeder „Experten natürlich“. Ich denke auch nicht ernsthaft darüber nach meinen Hochzeitsanzug selbst zu schneidern, nur, weil ich in der sechsten Klasse im Textilunterricht gelernt habe, wie man eine Nähmaschine anmacht. Aber bei der Namensfindung fangen viele an selbst ans Werk zu gehen. Schließlich können wir alle Schreiben und Lesen. Mein Rat direkt zu Anfang dieses Textes: Nehme ohne Umwege einen Profi. Insbesondere, wenn Du mehr als eine Person (Du selbst) als Entscheider am Tisch hast. Warum? Weil es (oder ein Profi) jeden Cent wert ist.

Ja, natürlich kann man sich auch selbst einen Namen für seine neue Agentur ausdenken. Haben wir auch. Jeder im Team mindestens 97 Varianten. Aber da wären wir mal wieder bei „Schuster bleibe bei Deinen Leisten“ und „Qualität vor Quantität“. Was haben wir gelacht… Es wurde natürlich ein wildes Sammelsurium aus komplett unstrategischen, unklaren sowie sinnfreien Worten. Da kommt dann gerne mal so etwas wie „pink banana“ oder „baikonur“ raus, was natürlich irgendwie lustig und einprägsam ist. Doch auf unser Studio bezogen und für unsere Zwecke leider in keinster Weise treffend oder gar aussagekräftig war.

pretty professionals

Unsere Experten heißen Julia und Kai von open studio. Sie sind irre und irre gut. Beste Kombi, wenn ihr mich fragt. Denn sie können etwas, was wir definitiv nicht können: einen Namen erschaffen, der nicht nur ein Name ist, sondern auch inhaltlich unsere Arbeit umschreibt und mit dem man bestens in Zukunft die Klaviatur der Bild- und Wortspiele nutzen kann.

Klingt großartig, oder?! Ist es auch.

Ein kurzer Ein- bzw. Rückblick: Neugierig wie Schmidts Katze haben wir den beiden die Tür geöffnet, als sie uns am ersehnten Präsentationstag für die Namensfindung besucht haben. Wir saßen um den großen Tisch herum und die Zwei haben uns sehr strukturiert und mit viel Logik heraus aus dem „dunklen Tal der Zufallsnamen hinauf auf den Gipfel der Klarheit“ geführt.

Das Beste war: Wir waren uns alle sofort einig. A. L. L. E. S. O. F. O. R. T. E. I. N. I. G. Und ich verrate kein Staatsgeheimnis, wenn ich sage, dass das ohne diese beiden externen Profis bei keinem einzigen internen Vorschlag für einen neuen Namen so war.

Im weiteren Verlauf des kreativen Schaffensprozesses wurde aus dem Namen ein Logo. Wieder Einigkeit unter allen pretties nach der ersten Präsentation. Aus dem Logo wurde ein grafisches Konzept mit einer sagenhaften Bandbreite an Gestaltungsmöglichkleiten, die sich plötzlich vor uns ausbreitete. Ganz große Freude. Es ist eskalierte von der Geschäftsausstattung angefangen, über Karten, Blöcke, Liegestühle, eine Fußmatte, T-Shirts, Bierdeckel bis hin zu Aufklebern.

pretty awesome

Nach dem ersten halben Jahr „pretty on point“ können wir vermelden: Wir sind pretty fucking happy über unseren Namen und freuen uns immer wieder über die Spielwiese, die uns Julia und Kai damit beschert haben.

Anbei ein paar Impressionen und Einsatzbeispiele. Wir verbleiben mit dickem Dank und einer klaren Empfehlung hinaus ins Internetz: open studio it is.

Text: Jan Wischermann, Anna Wischermann
Fotos: Jan Wischermann

we are pretty on point – changing the retouching game since 1994.

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